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bcs Blog

2. Juli 2019

Gerade haben Angela Merkel und andere Vertreter*innen der Bundesregierung auf einem gemeinsamen Treffen mit Vertretern der Automobilindustrie einen Masterplan zum Ausbau der Lade-Infrastruktur in Deutschland besprochen. Bis 2030 soll die Anzahl der Elektrofahrzeuge von derzeit 400.000 auf sieben bis 10,5 Millionen steigen. Eine Förderung des E-CarSharing wurde dabei nicht thematisiert. Und das, obwohl CarSharing-Anbieter trotz der Schwierigkeiten E-Fahrzeuge wirtschaftlich zu betreiben, Vorreiter der Elektromobilität sind.

2. April 2019

Der bcs unterstützt „Entrepreneurs For Future“, eine Initiative von Unternehmerinnen und Unternehmern, die heute schon selbst den Klimaschutz voranbringen und sich dafür einsetzen, dass Wirtschaft und Politik den Klimaschutz schneller umsetzten. Da es dafür aber in vielen Bereichen an geeigneten Rahmenbedingungen mangelt, hat die Initiative zentrale Forderungen in einer Stellungnahme formuliert. Sie fordert u.a. eine Mobilitätswende, die den Fokus legt auf das Teilen von Verkehrsmitteln, den öffentlichen Verkehr, eine Kerosinsteuer sowie die Förderung CO2-freier Antriebssysteme.

10. September 2018

13 Jahre haben die CarSharing-Anbieter in Deutschland darauf gewartet, dass der Bundesgesetzgeber die Einrichtung reservierter CarSharing-Stellplätze im öffentlichen Straßenraum erlaubt. Am 01. September 2017 war es dann soweit: Das bundesweit geltende Carsharinggesetz (CsgG) ist in Kraft getreten. Gut ein Jahr später zieht der Bundesverband CarSharing eine Zwischenbilanz.

15. März 2018

InnoZ GmbHMobilitätskarten als Zugang zum CarSharing, Nahverkehr und zu weiteren Angeboten gelten als gelebte Kooperation. Doch wie viele Karten dieser Art gibt es in Deutschland und welche CarSharing-Formen sind damit nutzbar? Eine Untersuchung für die Jahre 1998 bis 2015 zeigt die hohe Verbreitung stationsbasierter wie auch kombinierter CarSharing-Formen auf Mobilitätskarten. CarSharing nach dem Prinzip Free-floating und Peer-to-Peer ist hingegen kaum vertreten. Die Anzahl und Verbreitung von Mobilitätskarten sind verglichen mit der Gesamtzahl an CarSharing- und ÖV-Kunden gering. Ein Grund liegt auch in den abweichenden rechtlichen Rahmenbedingungen der Anbieter.

Von Christian Scherf

4. Januar 2018

Bild: cambio

Stationsbasiert oder Free-floating? Bei genauerer Analyse des Kundenutzens zeigt sich: Beide CarSharing-Varianten haben im Hinblick auf verschiedene Nutzungszwecke unterschiedliche Stärken und Schwächen. Ein grundsätzliches „Besser“ oder „Schlechter“ gibt es aus Kundensicht nicht.